10 Fragen an Marc-Yaron Popper

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  1. Die Stadt muss zum Kandidaten passen und umgekehrt. Ich komme von außen, bin unabhängig und kann Bad Herrenalb repräsentieren. Als Anwalt bin ich ein Generalist, der wie ein „Schweizer Taschenmesser“ für jede Situation das passende Werkzeug parat hat. Als Dozent für Verwaltungsrecht an der Verwaltungsschule in Karlsruhe bilde ich die angehenden Verwaltungsangestellten im öffentlichen Recht aus. Wer ausbilden kann, der kann auch führen.
  2. Es sind die einzigartige Natur, die gute Luft und die hohe Lebensqualität. Bad Herrenalb ist die Perle im Albtal.
  3. Ich bin für selbstbewusste Ortschaften. Die Höhenorte möchte ich gerne in ein Gesamtkonzept einbinden. Jeder Ort hat seine eigenen Stärken, die man betonen muss und die man mit ganz Bad Herrenalb verbindet. So könnte „Silicon Bernbach“ ein Begriff für den Dienstleistungsstandort in Bad Herrenalb werden – z.B. für IT-Dienstleistungen und Co-Working Angebote. Rotensol könnte für einen naturnahen Tagungsort und für familienfreundliches Wohnen Pate stehen, während Neusatz mit Landwirtschaft punkten kann und mit Gewerbe aus den Bereichen Handwerk, Haustechnik und erneuerbare Energien und dabei Erholungsort bleibt mit herrlicher Aussicht, Wanderwegen und der Neusatzer Pfütz.
  4. Das Abbauen von Schulden beginnt bei der Therme. Die Verlustausgleichszahlungen an die Stadtwerke müssen spürbar reduziert bzw. ausgesetzt werden. Es geht weiter mit der Vermeidung von Doppelstrukturen im Tourismusbereich und bei der Digitalisierung und damit Verschlankung des Verwaltungsapparates. Ansonsten muss noch mehr investiert werden, v.a. in das neue Gewerbegebiet, in neue Konzepte für die Ortschaften und mehr bezahlbaren Wohnraum für eine wachsende Wohnbevölkerung. Dadurch wird Bad Herrenalb am Ende wesentlich mehr Steuereinnahmen generieren können.
  5. Die Reduzierung des Verlustausgleiches für die Therme.
  6. Das Haushaltsdefizit nachhaltig zu senken und ein tragfähiges Konzept für die Therme zu finden.
  7. Der Schlüssel für die Zukunft der Therme liegt bei den Stadtwerken. Nur im Konsens mit den Stadtwerken kann die finanzielle Belastung für Bad Herrenalb spürbar reduziert und ein Zukunftskonzept gefunden werden. Über das Konzept sollen am Ende die Bürger entscheiden.
  8. Ich möchte transparent handeln, indem die Bürger beteiligt und öffentliche Gemeinderatssitzungen im Internet übertragen werden. Ich bin für die Verschlankung und Digitalisierung der Verwaltung, so dass im Idealfall gar kein Behördengang mehr nötig ist; Bad Herrenalb soll „Smart Village“ werden.
  9. Neben mehr Transparenz, vgl. 8) soll es regelmäßige Bürgerversammlungen geben und ich werde in den Ortschaften präsent sein.
  10. Es wird deutlich mehr und viel jüngere Einwohner in Bad Herrenalb geben. Selbstbewusste Ortschaften werden sich als Teil eines großen Ganzen fühlen. Es werden weniger Schulden sein und es gibt spürbar mehr Freiräume für die Zukunft!
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